Allgemeines zum Wasserrettungsdienst der DLRG

Wenn man an Wasserrettung denkt, fallen einem zwangsläufig die Damen und Herren in roter Badebekleidung ein, die durch eine US- amerikanische TV- Serie in den 90ern bekannt wurden. Eben solche Wachgänger sorgen auch an unseren Gewässern für Sicherheit und greifen ein, wenn es nötig ist.

Der Wachdienst ist die zwar die klassischste, aber längst nicht mehr die alleinige Aufgabe, der sich die DLRG verschrieben hat. Durch den erheblichen technologischen und gesellschaftlichen Wandel der Zeit hat sich das Aufgabenspektrum seit dem Gründungsjahr 1913 massiv verändert.

Damit einhergehend sind neue Organisationsmodelle und taktische Formationen sowie eine Vielzahl an neuen technischen Geräten und Ausbildungsmöglichkeiten, die den Helfern im Einsatzfall das Arbeiten erleichtern sollen. Hierfür sind insbesondere die Bereiche des öffentlich- rechtlichen Rettungsdienstes mit entsprechenden Wasserrettungskomponenten, Einheiten des Katastrophenschutzes und zur Abwehr von Großschadensereignissen zu nennen.

Bundesweit ist die Mitwirkung der DLRG in der Wasserrettung wie folgt geregelt:

Der von der DLRG eigenständig organisierte und durchgeführte Wasserrettungsdienst

Formen:

  • in Selbstverantwortung
  • in privatem Auftrag
  • im öffentlichen Auftrag: Wasserrettungsdienst im Rahmen und als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr von Bund, Ländern und Gemeinden

Verankert z. B. in den Rechtsnormen:

  • Katastrophenschutz
  • Rettungsdienst
  • Feuerschutz- und Hilfeleistung
  • Zivilschutz

Das Land Baden-Württemberg hat zum 1. Juli 1975 ein Rettungsdienstgesetz (RDG) in Kraft gesetzt, welches letztmalig mit Wirkung vom 15.07.1998 novelliert wurde. In § 2 RDG wird die Deutsche- Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) als Leistungsträger für den Wasserrettungsdienst (WRD) genannt.