Sanitäter-Lehrgang (SanB)

Dieser Lehrgang baut auf den Inhalten des SanA auf und steigt in 24 Unterrichtseinheiten noch tiefer in die Materie ein. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die praktischen Inhalte, zum Beispiel wird hier aktuelle Medizintechnik vorgestellt und verwendet, wie sie auch im Rettungsdienst verwendet wird. In zahlreichen Fallbeispielen sollen die Lehrgangsteilnehmer gefordert werden und zeigen können, was sie mit den richtigen Maßnahmen und dem gezielten Einsatz von Medizintechnik erreichen können. Nicht gänzlich außen vor sind dabei natürlich auch die theoretischen Lehrgangsinhalte, die insbesondere auf weitere Krankheits- und Verletzungsbilder eingehen. Zum Abschluss des Lehrgangs werden die Ergebnisse die Teilnehmer in einer praktischen Erfolgskontrolle ermittelt.

Ziel dieses Lehrgangs ist es, die Einsatzkräfte in den bisher erlangten Kenntnissen und Fähigkeiten zu stärken, aber auch mit weiteren Maßnahmen und insbesondere dem Einsatz von Medizintechnik vertraut zu machen. Der Blick über den Tellerrand ist insbesondere für diejenigen wichtig, die sich für die Mitarbeit im Rettungsdienst interessieren. Selbstverständlich kommen diese Kenntnisse aber auch für die täglichen Aufgaben und Einsätze im Rahmen ihrer Tätigkeiten bei einer Hilfsorganisation zu Gute.

Auszug aus den Lehrgangsinhalten:

Theoretisch:
  • Bodycheck
  • Atemstörungen und Atemwegssicherung (Intubation)
  • Vorbereiten und Anreichen von Infusionen und Medikamenten
  • Vergiftungen
  • Formen und Feinheiten des internistischen Notfalls
  • Immobilisation (Schaufeltrage, Vakuummatratze, Spineboard)
  • Retten aus Gefahrensituationen
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Knochenverletzungen und Polytrauma
  • Gynäkologische Notfälle
  • Hygiene im Einsatz
  • Einsatztaktik, Großveranstaltungen
  • Registrierung von Patienten
  • Rettungsdienststrukturen
  • Katastrophenschutz-Einsätze
  • Eigenschutz
  • Rechtliche Grundlagen
Praktisch:
  • Bodycheck
  • Vorbereiten und Anreichen von Infusionen und Medikamenten
  • Immobilisation (Schaufeltrage, Vakuummatratze, Spineboard)
  • Fortgeschrittene Herz- Lungenwiederbelebung mit Medizintechnik
  • Herz- Lungenwiederbelebung bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern
  • Automatisierte externe Defibrillation (AED)
  • Rettungs- und Tragetechniken
  • Fallbeispiele
 Abschluss:
  • praktische Erfolgskontrolle

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